3 Schritte-Website-Test: Schritt 2: Überblick über den Google Website Optimizer verschaffen und Testdetails festlegen

Christopher Meil, 30.11.2007

Nach erfolgreicher Ausführung der Testvorbereitungen im ersten Schritt sind die Voraussetzungen mit der Einrichtung eines AdWord Accounts und Ausswahl der Test & Conversion-Zielseite geschaffen. Im  Schritt 2 geht es heute darum sich den ersten Überblick über die Arbeitsweise des Google Website Optimizer zu verschaffen und die Testdetails festzulegen.

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Überblick über die Arbeitsweise Google Website Optimizer
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Zuerst verschaffen wir uns einen Überblick über die Arbeitweise des Google Website Optimizer.

 

Was macht der Google Website Optimizer genau?


funktion_google_website_optimizer_testland-blogDie Online-Software Google Website Optimizer liefert an jeden Besucher eine andere Version einer Website oder eines Inhaltes aus. Dies geschieht nach einem im Vorfeld des Tests festgelegten Regelwerkes. So werden z.B. an Besucher die den Link einer geschalteten AdWord-Anzeige geklickt haben an eine Seite mit wechselnden Bildelementen geschickt. Das heißt sind z.B. in einem Bildtest zwei unterschiedliche Bildvarianten hinterlegt, bekommt dann Besucher 1 die Seite mit der Bildvariante A zu sehen und Besucher 2 die Bildvariante B und Besucher 3 wieder die Bildvariante A usw. Der Google Website Optimizer ermittelt anschließend bei welcher Bildvariante der definierte Erfolg – z.B. Klick auf einen weiterführenden Link –  bei den Besuchern am erfolgreichsten war.

Wie wird der Google Website Optimizer in der Praxis integriert?
Der Google Website Optimizer klinkt sich mit verschiedenen Skripten sogenannten TAGs in Ihre Seite ein und steuert hierüber einerseits die Auslieferung der unterschiedlichen, zu testenden Inhalte und andererseits die Erfolgs-Messung. Mit Skripten ist hiermit gemeint, daß einzelne vom  Google Website Optimizer angezeigte JavaSkript-Codeschnipsel herauskopiert und in die Test- und Zielseite eingesetzt werden. Konkret kommen 3 Skripte zum Einsatz:

  • Kontrollskript
  • Bereichs-Skript
  • Trackingcode

Das Kontrollskript wird in den Kopfbereich der Seite eingesetzt. Das Bereichs-Skript umschließt die zu testenden Elemente wie z.B. ein Bild oder eine Überschrift. Das Umschließen funktioniert damit, dass an den Anfang des Elementes der erste Teil des Bereichs-Skriptes gesetzt wird und am Ende des Elementes der zweite Teil des Bereichs-Skriptes. Der Tracking-Code kommt in zweifacher Ausfertigung daher und wird somit zweimal eingesetzt. Einmal ans Ende der Testseite und einmal ans Ende der Conversion-Zielseite. Der Tracking-Code ist für die Erfolgsmessung zuständig.

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Testdetails festlegen
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Wurde im ersten Schritt die Testseite identifiziert, geht es nun darum innerhalb der Testseite das oder die Elemente herauszuarbeiten, welche getestet werden sollen. Das kann nun z.B. ein Bild, ein Button oder eine Überschrift sein, die in verschiedenen Versionen hinterlegt und während der Testphase wechselnd eingeblendet werden. Ein gutes Element aus meiner Sicht für die ersten Gehversuche mit Tests stellt die Headline dar. Sie ist im HTML-Code leicht zu identifizieren z.B. über die <h1>-Auszeichnung und stellt einen wichtigen Hebel für den Erfolg einer Seite dar. Dies git vor allem für Landing Pages, denn hier übernimmt die Headline die Brückenfunktion zwischen Vorgängelement wie z.B. eine AdWord-Anzeige und Landing Page. Was sich alles bei einer Haedline testen lässt finden Sie im Artikel “Testidee 1: Headlines”.

Artikelserie:
Dieser Artikel stellt den Schritt 2 der dreiteiligen
Artikelserie: 3 Schritte-Website-Test mit dem Google Website Optimizer

Christopher Meil ist Onlinemarketing-Spezialist mit über 16 Jahren Erfahrung in digitalen Projekten & Prozessen. Er liebt es neue Methoden und Tools auszuprobieren. Abseits des digitalen schätzt er gutes Essen, spannende Bücher (Thriller) und liebt Wald & Natur.
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